Infos Katastrophenschutz

Was ist eine „Katastrophe“?

Wenn bei einem Naturereignis oder sonstigen Ereignis eine außergewöhnliche Schädigung von Menschen oder Sachen eingetreten ist oder unmittelbar bevorsteht.


Welche Arten von Katastrophen gibt es?

Es gibt Naturkatastrophen, also Hochwasser, Muren, Lawinen, Erdbeben und technische Katastrophen, also Explosionen, Flugzeugabstürze, Großunfälle, Gas- und Ölalarm, großräumige radioaktive Verstrahlung.

Welche Aufgaben hat der Katastrophendienst?

Die Vorbereitung und Durchführung der für die Katastrophenabwehr und -bekämpfung erforderlichen Rettungs- und Hilfsmaßnahmen.


Wer leitet diese Einsätze?

In Kärnten gliedert sich der Katastrophendienst in drei Ebenen. Auf Gemeindeebene ist der Bürgermeister Einsatzleiter, auf Bezirksebene der Bezirkshauptmann bzw. ein Bürgermeister und auf Landesebene der Landeshauptmann bzw. dessen Vertreter oder der Landesamtsdirektor.

Was ist die erste Aufgabe im Katastrophenfall?

Zuerst wird festgelegt, welche Verwaltungseinheit behördlich zuständig ist. Die Katastrophenbekämpfung beginnt grundsätzlich bei der kleinsten Zelle. Zuerst würde also die betroffene Gemeinde selbst tätig. Wenn deren Möglichkeiten erschöpft sind, mehrere Gemeinden betroffen sind oder Hilfe angefordert wird, setzen die Maßnahmen auf Bezirksebene ein.



Wer setzt die Anordnungen der Behörden um?

Die Umsetzung erfolgt durch die Einsatzkräfte, also Rettungsorganisationen, Feuerwehr oder Polizei. Der Grundsatz dabei lautet: Das „Was“ wird von der Behörde angeordnet, das „Wie“ obliegt der Einsatzorganisation in Eigenverantwortung.

Was passiert, wenn die zivilen Kräfte allein nicht mehr ausreichen?

Dann kann das Bundesheer zur sogenannten Assistenzleistung angefordert werden. Das darf unter anderem der Bezirkshauptmann über die Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) oder der Bürgermeister über die Bezirkshauptmannschaft.



Infos unter http://www.sicherheit.ktn.gv.at/