UA 9P-Projektierung und Projektentwicklung

Unterabteilungsleiter:

DI Ludwig Gustav STEINWENDER

Tel.: 050 536-19071

Fax: 050 536-19070

E-mail: abt9.projektierung@ktn.gv.at


Aufgabenbereich:


Die Aufgabe der Abteilung 9P Projektierung und Projektentwicklung ist grundsätzlich die Planung von Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer auf Landesstraßen (auch überregionale Radwege).


Weiters eng mit diesem Aufgabenbereich verbunden sind auch verkehrsstrategische Planung, Verkehrstechnik, Umweltschutz, sowie die Überprüfung von bestehenden und geplanten Verkehrsanlagen (Sachverständigkeit) und Abwicklung von Behördenverfahren, soweit diese im Bereich der Straßenplanung erforderlich werden.


Wichtige Zielsetzungen der Abteilung 9P sind:


  • Verkehrssicherheit: Verkehrssicherheit muss die höchste Priorität haben. Angesichts der Tatsache, dass ein Verkehrstoter einen volkswirtschaftlichen Schaden von mehr als 1 Mio. Euro verursacht ist als selbstverständlich vorauszusetzen, dass Maßnahmen zur Hebung der Verkehrssicherheit, gegenüber jeglichem minimalen Reisezeitgewinn höher zu bewerten sind.
  • Nachhaltigkeit von Straßenplanung: Die Berücksichtigung, nicht nur von wirtschaftlichen sondern auch sozial-motivierten Aspekten steht im Mittelpunkt. Vor allem in Zeiten knapper Budgets muss in der Planungsphase besondere Rücksicht auf das gewünschte Ergebnis genommen werden. Welche Maßnahme entspricht der wirtschaftlichsten Lösung bei vorgegebenen Zielen?
  • Radwegplanung: Um bestehende Lücken im Radwegnetz schließen zu können, erfordert es eine intensive Planung, um die wirtschaftlichsten und umsetzbaren Maßnahmen zu erarbeiten und gezielt einer Lösung zuführen zu können.
  • Projektentwicklungen: Im Rahmen von Projektentwicklungen werden mittels Pilotprojekten neue Erkenntnisse aus Verkehrs- und Straßenforschung, Sicherheitsüberprüfungen und Erfahrungen zusammengeführt, entwickelt und auf gezielt ausgewählten Straßenabschnitten umgesetzt.
  • Funktionale Bedeutung von Straßen: Zieldefination für Straßenabschnitte bezüglich Straßenausführung, Straßenraumgestaltung, Querschnittsausbildung, Art und Umfang von Ausbau- und Sanierungsmaßnahmen und daraus eine Neubewertung des Landesstraßen- und des Radwegnetzes. In dieser Neubewertung finden sich Parameter wieder, welche die Anforderungen seitens Erreichbarkeit, Wirtschaft, Tourismus, Pendler, etc. berücksichtigen.
  • Verkehrszählung: Die Erhebung von Verkehrsdaten liefert grundsätzliche Parameter für Verkehrs- und Straßenplanung. Diese wurde in den vergangenen Jahren neu aufgestellt und ist in der Lage, mit unterschiedlichen Methoden tagesaktuelle Verkehrsdaten zu liefern.
  • Verkehrstechnik: In diesen Bereich fallen die Agenden von Verkehrssteuerungen über zentrale oder dezentrale Regelungsanlagen (Verkehrslichtsignalanlagen).
  • Umweltschutz: Durch Berücksichtigung der negativen Auswirkungen aus dem Verkehr bereits in der Planung, können mit geeigneten und zulässigen Maßnahmen die Anrainer im straßennahen Bereich besser geschützt werden.
  • Sachverständigentätigkeiten
  • RSI - Road Safety Inspection
  • RSA - Road Safety Audit
  • Überprüfung von bestehenden und geplanten Straßenanlagen auf Übereinstimmung mit den geltenden Regelwerken oder zulässigen begründeten Abweichung davon.