Lärmschutz

Lärmschutz ein zentrales Thema

Laut einer Erhebung des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) klagt jeder fünfte Österreicher über Lärmbelästigungen durch den Verkehr. Wenngleich diese Studie möglicherweise anzuzweifeln ist, spielt der Lärmschutz entlang von Straßen und Bahn in unserem Bundesland eine Hauptrolle.


Je nach Verkehrsträger also Schiene oder Straße, und gegliedert nach schallmäßig ruhigem oder normalem Gebiet, werden die Grenzwertüberschreitungen nach verschiedenen Kriterien gemessen. Für die Bahn gibt es bei den Bestandsstrecken einen Lärmkataster, wobei es bei Lärmschutzmaßnahmen zu einer Kostenteilung zwischen Bund, Land und Gemeinden kommt. Bei Neubauten läuft die Finanzierung zur Gänze über den Bund.


Bei den Autobahnen und Straßen zahlen Bund oder Land - nach derzeitigem Landesstraßengesetz ist eine Kostenbeteiligung der Anrainer für Lärmschutzmaßnahmen an Landesstraßen vorgesehen, dieses Gesetz wird allerdings derzeit überarbeitet - wenn die Messungen die Grenzwerte überschreiten. Diese liegen je nach Gegebenheit zwischen 45 und 65 Dezibel.

Primär wird versucht an Straßen und Schienen aktiven Lärmschutz mittels Wänden oder Wällen zu schaffen. Wo dies technisch oder wirtschaftlich nicht möglich ist, sind Förderungen für Schallschutzfenster vorgesehen.

Durch die Festlegung der zulässigen Grenzwerte in Gesetzen und Dienstanweisungen ist die Beziehung eines Amtsarztes zur Beurteilung der negativen Auswirkungen der Lärmemissionen von Straße und Schiene im Normalfall nicht notwendig.

Gerade im Tourismusland Kärnten genießt Lärmschutz jenen Stellenwert, den sich unsere Gäste und unsere fremdenverkehrsorientierten Betriebe erwarten.



Förderung von Lärmschutzmaßnahmen (Anspruchsberechtigung, Antragstellung und Förderabwicklung)

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